Kochen International: Zusammen essen und Vorurteile abbauen
16.01.2023Gemeinsam essen, aber auch etwas Persönliches miteinander teilen und von seinem Land erzählen: Das vereint «Kochen International » im Offenen Haus in St.Fiden. Die Idee dazu hatte Dorothee Gerber. Als die heute 79-Jährige vor drei Jahren nach langer Zeit von Heiden zurück nach St.Gallen zog, erfuhr sie über eine Bekannte vom Offenen Haus. Dieses versteht sich als ein Ort der Begegnung und der Toleranz für Menschen aus allen Lebensbereichen. Zu den gemeinschaftlichen Aktivitäten gehört etwa der Mittagstisch, an dem man für einen Unkostenbeitrag ein Mittagsmenü bekommt.
Von Stimmung fasziniert
Dorothee Gerber war von der Stimmung und den verschiedenen Menschen, die sie am Mittagstisch kennenlernte, fasziniert. «Ich traf dort Menschen aus China, dem Iran oder aus Indien. Alle hatten interessante Lebensgeschichten. Und da Essen etwas Verbindendes ist, hatte ich plötzlich den Impuls, internationale Kochabende zu organisieren», sagt sie. Gemeinsam mit Romana Haas Pérez, Leiterin des Offenen Hauses, fragte sie verschiedene Freiwillige an und stellte die Teams zusammen. So stand beim ersten «Kochen International» im Januar 2020 ein Mann aus Indien hinter dem Herd. Beim zweiten Mal, im Februar 2020, gab es Spezialitäten aus der jüdischen Küche, begleitet von Einblicken in das jüdische Neujahrsfest der Bäume, das «Tu biSchewat». Alle weiteren Anlässe mussten dann wegen der Coronapandemie abgesagt werden. Mittlerweile wird die Reihe aber fortgesetzt, das nächste Kochen International findet am Freitag, 20. Januar 2023 ab 18 Uhr im Offenen Haus statt. Auf dem Programm steht die rumänische Küche.
An Lebensgeschichte teilhaben
«Das Offene Haus lebt von solchen Ideen und Projekten», sagt Romana Haas Pérez. «Wir wollen Begegnungen ermöglichen und so Vorurteile und Ängste abbauen.» Von «Kochen International» sei sie daher sofort begeistert gewesen. Auch Dorothee Gerber denkt gerne an die beiden ersten Abende
zurück. «Am besten gefiel mir dabei, dass diejenige Person, die kochte, uns auch an ihrer Lebensgeschichte teilhaben liess», sagt sie. Beeindruckt hat sie etwa der indische Koch. Nachdem er das Essen vorbereitet hatte, zog er seinen Hochzeitsanzug an, präsentierte das Essen und erzählte von seinen Bräuchen und seiner Heimat. Dorothee Gerber sagt: «Diesen offenen Blick, den er dabei hatte, werde ich nie vergessen. Denn er hat mich sehr berührt.»
Freitag, 20. Januar, 18 bis ca. 20 Uhr
Offenes Haus, Greithstrasse 8
Leitung: Dorothee Gerber, Romana Haas Pérez
Kosten: Kollekte
Möchten Sie gerne rumänisch essen?
Das ist bei uns im Offenen Haus möglich. Interessiert es Sie auch, etwas von der Heimat der Köchin zu erfahren? Dann sind Sie bei uns genau richtig!
Anmeldung bis spätestens 17. Januar: 071 224 05 45
Informationen: Romana Haas Pérez, 071 224 05 45, romana.haas@kathsg.ch,

Von Stimmung fasziniert
Dorothee Gerber war von der Stimmung und den verschiedenen Menschen, die sie am Mittagstisch kennenlernte, fasziniert. «Ich traf dort Menschen aus China, dem Iran oder aus Indien. Alle hatten interessante Lebensgeschichten. Und da Essen etwas Verbindendes ist, hatte ich plötzlich den Impuls, internationale Kochabende zu organisieren», sagt sie. Gemeinsam mit Romana Haas Pérez, Leiterin des Offenen Hauses, fragte sie verschiedene Freiwillige an und stellte die Teams zusammen. So stand beim ersten «Kochen International» im Januar 2020 ein Mann aus Indien hinter dem Herd. Beim zweiten Mal, im Februar 2020, gab es Spezialitäten aus der jüdischen Küche, begleitet von Einblicken in das jüdische Neujahrsfest der Bäume, das «Tu biSchewat». Alle weiteren Anlässe mussten dann wegen der Coronapandemie abgesagt werden. Mittlerweile wird die Reihe aber fortgesetzt, das nächste Kochen International findet am Freitag, 20. Januar 2023 ab 18 Uhr im Offenen Haus statt. Auf dem Programm steht die rumänische Küche.
An Lebensgeschichte teilhaben
«Das Offene Haus lebt von solchen Ideen und Projekten», sagt Romana Haas Pérez. «Wir wollen Begegnungen ermöglichen und so Vorurteile und Ängste abbauen.» Von «Kochen International» sei sie daher sofort begeistert gewesen. Auch Dorothee Gerber denkt gerne an die beiden ersten Abende
zurück. «Am besten gefiel mir dabei, dass diejenige Person, die kochte, uns auch an ihrer Lebensgeschichte teilhaben liess», sagt sie. Beeindruckt hat sie etwa der indische Koch. Nachdem er das Essen vorbereitet hatte, zog er seinen Hochzeitsanzug an, präsentierte das Essen und erzählte von seinen Bräuchen und seiner Heimat. Dorothee Gerber sagt: «Diesen offenen Blick, den er dabei hatte, werde ich nie vergessen. Denn er hat mich sehr berührt.»
Freitag, 20. Januar, 18 bis ca. 20 Uhr
Offenes Haus, Greithstrasse 8
Leitung: Dorothee Gerber, Romana Haas Pérez
Kosten: Kollekte
Möchten Sie gerne rumänisch essen?
Das ist bei uns im Offenen Haus möglich. Interessiert es Sie auch, etwas von der Heimat der Köchin zu erfahren? Dann sind Sie bei uns genau richtig!
Anmeldung bis spätestens 17. Januar: 071 224 05 45
Informationen: Romana Haas Pérez, 071 224 05 45, romana.haas@kathsg.ch,














