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Beim Namen nennen

13.06.2022
Der Krieg in der Ukraine macht uns deutlich, wie dramatisch und grausam es ist, wenn Menschen flüchten müssen. Niemand flüchtet gern – auch nicht aus anderen Kriegsschauplätzen und Konfliktregionen, zum Beispiel aus Afghanistan, Syrien oder Eritrea.

Seit 1993 sind über 48‘000 Menschen beim Versuch, nach Europa zu flüchten, gestorben. Die meisten ertranken im Mittelmeer, andere wurden an Grenzübergängen erschossen: Männer, Frauen, Jugendliche, Kinder, Babys. Das ist traurig. Das ist ein Skandal. Aktuell leben an den europäischen Aussengrenzen hunderttausende Menschen in erbärmlichen Verhältnissen und Lagern.

Rund um den 20. Juni, den Weltflüchtlingstag, setzen wir dagegen ein Zeichen, in Trauer und Protest.
Wir lesen während 24 Stunden die Namen der Verstorbenen und nennen die Umstände ihres Todes. Zusätzlich schreiben wir die Namen der Verstorbenen auf kleine Stoffstreifen und befestigen sie an der Aussenfassade der St. Laurenzenkirche. So verwandeln wir die Kirche St.Laurenzen in ein riesiges Mahnmal mitten in der Stadt.

Samstag, 18. Juni, 12 Uhr bis Sonntag, 19. Juni, 12 Uhr, Kirche St.Laurenzen

Freitag, 17. Juni, 19 Uhr, KinoK, Film «#387»

Samstag, 18. Juni bis Samstag, 2. Juli, Kirche St.Laurenzen
Ausstellung mit Bilder von SOS MEDITERRANEE von der Seenotrettung aus den Rettungsschiffen Aquarius und Ocean Viking sind in der St. Laurenzenkirche und Figuren des Bündner Künstlers Peter Leisinger zum Thema «Flüchtlinge» an bestimmten Orten in der Stadt zu sehen.

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