Wiborada2022: Das Wiborada-Projekt geht weiter!
20.04.2022Vor über tausend Jahren lebte die Heilige Wiborada von St.Gallen neben der Kirche St.Mangen als Eingeschlossene in einer Zelle. Vor einem Jahr, im Frühjahr 2021, liessen sich zehn Frauen und Männer in einer neu errichteten Zelle an der Aussenwand der Kirche St.Mangen einschliessen, um dem Leben und Wirken der ersten heiliggesprochenen Frau nachzuspüren. Das Projekt Wiborada2021 stiess auf eine grosse Resonanz in der Öffentlichkeit und kann als Erfolg bezeichnet werden. Die Inklusinnen und Inklusen wurden im letzten Jahr 810 Mal besucht, es erschienen über 70 Berichte in verschiedenen Medien zum Projekt und es gingen zahlreiche Spenden dafür ein – auch von Privaten.
Das ökumenische Projektteam hat sich deshalb entschieden, das Projekt auch dieses Jahr fortzuführen. Die Bevölkerung soll Wiborada «erleben», dieser Schatz aus dem kulturellen Erbe der Stadt St.Gallen soll wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Am «Tag der Offenen Zelle» am 23. April 2022 können Interessierte erfahren, wie Inklusinnen in St.Gallen über 600 Jahre lang gelebt haben und wie Menschen heute Wiborada wiederentdecken. Ebenfalls am 23. April 2022 um 18 Uhr findet die Vernissage des Buches «Wiborada von St.Gallen. Neuentdeckung einer Heiligen» in der Kirche St.Mangen und der Stiftsbibliothek statt.
Ab dem 29. April 2022 gehört die Zelle den neuen Inklusinnen. Diese werden mit einem wöchentlichen Ein- und Aufschlussritual in die Zelle verabschiedet respektive wieder aus der Einsamkeit «entlassen». Die Inklusinnen öffnen ihre Fenster zu festen Zeiten. Während den fünf Wochen, in denen die Inklusinnen in der Zelle bei St.Mangen leben, wird es in der Kirche regelmässige Abendgebete geben. Um Wiborada im kulturellen Gedächtnis zu verankern, gestaltet die St.Galler Künstlerin Michèle Thaler im Rahmen des Kunstprojekts «Vergessene Frauengeschichte» «Eine Tür für Wiborada» . Vernissage ist am Wiboradatag am 2. Mai 2022. Der Stationenweg zum Leben und Wirken der Heiligen Wiborada in und um die Kirche St.Mangen wird wieder aufgebaut und ergänzt. Dieser kann individuell oder mit einer gebuchten Führung besucht werden. Mit der mobilen Mini-Ausstellung «Wiborada geht auf Reisen» können Kirchgemeinden und Pfarreien im ganzen Kanton Wiborada kennenlernen.
Weitere Informationen zum Projekt unter wiborada2022.ch
Booklet Wiborada2022

Das ökumenische Projektteam hat sich deshalb entschieden, das Projekt auch dieses Jahr fortzuführen. Die Bevölkerung soll Wiborada «erleben», dieser Schatz aus dem kulturellen Erbe der Stadt St.Gallen soll wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Am «Tag der Offenen Zelle» am 23. April 2022 können Interessierte erfahren, wie Inklusinnen in St.Gallen über 600 Jahre lang gelebt haben und wie Menschen heute Wiborada wiederentdecken. Ebenfalls am 23. April 2022 um 18 Uhr findet die Vernissage des Buches «Wiborada von St.Gallen. Neuentdeckung einer Heiligen» in der Kirche St.Mangen und der Stiftsbibliothek statt.
Ab dem 29. April 2022 gehört die Zelle den neuen Inklusinnen. Diese werden mit einem wöchentlichen Ein- und Aufschlussritual in die Zelle verabschiedet respektive wieder aus der Einsamkeit «entlassen». Die Inklusinnen öffnen ihre Fenster zu festen Zeiten. Während den fünf Wochen, in denen die Inklusinnen in der Zelle bei St.Mangen leben, wird es in der Kirche regelmässige Abendgebete geben. Um Wiborada im kulturellen Gedächtnis zu verankern, gestaltet die St.Galler Künstlerin Michèle Thaler im Rahmen des Kunstprojekts «Vergessene Frauengeschichte» «Eine Tür für Wiborada» . Vernissage ist am Wiboradatag am 2. Mai 2022. Der Stationenweg zum Leben und Wirken der Heiligen Wiborada in und um die Kirche St.Mangen wird wieder aufgebaut und ergänzt. Dieser kann individuell oder mit einer gebuchten Führung besucht werden. Mit der mobilen Mini-Ausstellung «Wiborada geht auf Reisen» können Kirchgemeinden und Pfarreien im ganzen Kanton Wiborada kennenlernen.
Weitere Informationen zum Projekt unter wiborada2022.ch
Booklet Wiborada2022














